Das leere Grab – Ein Hinweis, der Glauben fordert

Das wenig bekannte ursprüngliche Ende des Markusevangeliums 16,8 bricht abrupt ab. Denn es endet nicht mit Erscheinungen des Auferstandenen, nicht mit einer geschlossenen Osterharmonie, nicht mit einer erklärenden Auflösung. Nach der Verkündigung Jesu, nach seinem Leben, seiner Lehre und seinem Tod bleibt am Ende nur das leere Grab und das Schweigen derer, die es sehen. […]
Maria am Kreuz – Menschliche Dimension der Heilsgeschichte

Die Karwoche beginnt bald. Wir erinnern uns an das Leiden Christi. Aber auch Maria steht unter dem Kreuz. Die Evangelien berichten, dass sie Zeugin war, als ihr Sohn litt, dass sie sah, wie Sein Fleisch durchbohrt, Seine Hände und Füße durch Nägel fixiert wurden und aus Seiner Seite Blut und Wasser flossen (Joh 19,25–27). Das […]
Zwischen Sünde und Gnade – Sinn und Struktur des katholischen Fastens

„Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehrst“ (angelehnt an Gen 3,19). Mit dem Aschekreuz beginnt die österliche Bußzeit. Die gesprochenen Worte verweisen auf unsere Geschöpflichkeit. Indirekt verweisen sie auch auf unsere Verantwortung vor Gott. Denn die Erinnerung ist kein symbolischer Auftakt, sondern Ausdruck einer dogmatischen Realität: Der Mensch ist Geschöpf, gefallen durch […]
Thomas von Aquin neu entdecken – Glaube, Vernunft und Verantwortung

Unter jungen Katholikinnen und Katholiken wächst das Interesse am heiligen Thomas von Aquin. Warum? Weil das Denken des Heiligen immer wieder zeigt, wie Glaube und Vernunft untrennbar verbunden sind. Für Thomas ist der Mensch durch seine Vernunft fähig, Gottes Spuren in der Welt zu erkennen, und zugleich angewiesen auf die Gnade, um das Geheimnis Gottes […]


