Österliche Freude – Die Freude, die nicht gesucht wurde

Die Auferstehung überfällt die Jünger. Niemand hatte sie erwartet. Jesus trifft die Jünger unvorbereitet. Trotz der Worte Jesu (Mk 8,31) war ihr Denken auf Tod und Scheitern fixiert. Und ihre Hoffnung lag in der Vergangenheit: „Wir aber hatten gehofft…“ (Lk 24,21). Freude war kein Ziel mehr. Was die Jünger mit dem Auferstandenen erlebten, ist keine […]
Ein Fremder am Tisch – Warum der Glaube mit einem geteilten Mahl beginnt

Wer sucht, erwartet Beweise. Wer hofft, will Zeichen. Doch der Glaube beginnt oft an einem Ort, der wenig Spektakuläres bietet: an einem Tisch, mit einem Brot, das gebrochen wird. Die Jünger von Emmaus erleben die Auferstehung nicht als Offenbarung am Himmel oder als ein leuchtendes Wunder, sondern in einem ganz einfachen Moment – „als er […]
„Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten?“ (Lk 24,5-6)

Das Christentum beginnt nicht mit einer Philosophie, sondern mit einem Schock. Das Grab ist offen, der Leichnam fehlt. Die Frauen, die zum Grab kommen, sehen nicht eine Vision oder eine Metapher, sondern den lebendigen Christus. Er ist nicht wiederbelebt, nicht in Gedanken, nicht als Symbol – er lebt mit Leib und Seele, mit Wundmalen, die […]